FSI-Beispiel 5: Druckwellenausbreitung 2d-Modellierung

In einem 2d-axialsymmetrischen Modell wird die Druckstossausbreitung validiert. Gezielt werden die Materialparameter so gewählt, dass die Ausbreitungsgeschwindigkeit durch die elastische Rohrwand mit berücksichtigt werden muss. Die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Druckwelle, die lediglich aus der  Fluidkompressibilität (s. Formel: cf) resultieren würde, wäre 1000 m/s, während die tatsächliche Ausbreitungsgeschwindigkeit 707 m/s beträgt. Die in der Simulation bestimmte Ausbreitungsgeschwindigkeit beträgt 700 m/s. Somit wird für dieses komplexes System nahezu die exakte Wellengeschwindigkeit ermittelt.

Bild 2 zeigt den Verlauf der Druckwelle über der Zeit am Eintritt, in der Mitte und am Austritt. Die Druckwelle wird im Eintritt durch eine Massenstromänderung hervorgerufen. Nach ca. 1.5 ms erreicht sie die Rohrmitte bei 1 m. Die Druckwelle erreicht nach ca. 3 ms den Austritt und wird teilweise mit der dort entstehenden Saugwelle überlagert.

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Bild 2: Modellvalidierung

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